Hawlitschek appelliert an den Mannschaftsgeist

steht am 22.12.2017 im Tagblatt zu lesen. Das ist eine starke Aussage, an der er sich im kommenden Jahr sicher messen lassen wird. Denn bisher ist es doch so, dass sich Bürgermeister Hawlitschek gar nicht um den Mannschaftsgeist gekümmert hat, dass er immer glaubte, alles alleine entscheiden zu können, auch wenn es gesetzlich überhaupt nicht möglich war. Er wollte auch auf keinen Fall Einblick in die  einsamen und ominösen Entscheidungen der Gesellschaftervertreter nehmen lassen. Was dabei herauskommt, wenn der Bürgermeister die Gemeinde selbstherrlich nach außen vertritt, kann man am neuen Prospekt der Alpenstadt sehen.

Bayerisch Gmain ist dort gar nicht vorhanden.

Doch, auf der Seite 73 ist ein hundsmiserables Bild in der Größe 6,5x9cm und auf der hinteren Umschlag-Seite innen, der Hinweis auf die Kurtaxe im Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain in Höhe von 3,20€ je Tag.

So vertritt uns bisher die Kur-GmbH bei der BGLT. Wie wird das erst werden, wenn die Gemeinde jetzt gar keine Einflussmöglichkeit mehr hat, weil das in den Händen der Reichenhaller liegt? Aber eigentlich kann es gar nicht mehr schlechter werden, wenn wir uns ganz raushalten und nur noch bezahlen.

Da dürfen wir neugierig sein, wie Bürgermeister Hawlitschek im kommenden Jahr auf den Gemeinderat zugeht, und den Mannschaftsgeist aus der Flasche lassen will. Mit dem nötigen Respekt!

 

Dazu auch ein Leserbrief

von GRM Andreas Burckhardt im Reichenhaller Tagblatt vom 29.12.2017

 

FWG diskutiert über Ortsentwicklung

stand am 08.11.2017 im Reichenhaller Tagblatt. Die Gedanken zur Ortsentwicklung im Gemeinderat hatten eine Entwicklung angedeutet, die nicht im Sinne der FWG war. Wir sind der meinung, dass die bisherige aufgelockerte Siedlungsstruktur erhalten bleiben muss. Wir sind ein Erholungsort, ein ruhiger und besinnlicher Erholungsort mit sehr viel grünem Umfeld. Und das soll auf keinen Fall zerstört werden. Auch in 2018 werden wir unsere Gedanken dazu weiter entwickeln.

 

Leere Tische bei lauen Temperaturen

war das Thema im Reichenhaller Tagblatt für die Bürgerversammlung in Bayerisch Gmain. Es ist ja auch kein Wunder. Bürgerversammlung zur Urlaubszeit, in einem nicht mehr zeitgemäßen Saal, immer dann wenn man glaubt es kommt nix mehr. Und dann werden die Themen der Bürger nicht aufgegriffen, sondern nur geschoben, und geschoben und geschoben. So wie jedes Jahr immer wieder.

 

Haus des Gastes wird minimal aufgehübscht

schreibt das Tagblatt am 02.08.2017. Ja es wurde dringend erforderlich irgendwas zu tun, fehlender Brandschutz hat da aufgerüttelt. Schon 2013 musste die Dekce entfernt werden, seitdem wirken die Räulichkeiten etwas "nackt". Die Standortsuche, die letztlich ergebnislos 2015 und 2016 verlief, war kein Ruhmesblatt. Aber seitdem ist schon wieder Funkstille, obwohl alle Gemeinderäte in der Sitzung unzufrieden mit der zögerlichen Behandlung dieses Themas waren.

Nachtrag 12/17: Neueste Entwicklungen zeigen, dass es doch ganz anders kommen könnte. Und ob es da wirklich noch Sinn macht, hier viel Geld zu investieren, ist doch sehr fraglich.

 

 

Über die Jahreshauptversammlung der FWG

berichtet das Reichenhaller Tagblatt am 29.05.2017.

 

Kanalsanierung in der Gemeinde Bayerisch Gmain

Darüber berichtet das Reichenhaller Tagblatt am 05.05.2017. Da kann man lesen, dass dem Gemeinderat ein Beschlussvorschlag unterbreitet wurde, wonach der Bürgermeister allein die Vergabe durchführen sollte.

Dem hat der Gemeinderat mehrheitlich zugestimmt.

Dass die meisten Gemeinderatsmitglieder die eigene Geschäftsordnung nicht kennen, gelesen haben, nicht verstanden haben, könnte man noch irgendwo/irgendwie verstehen. Dass aber die Verwaltung -die ja von unseren Steuern bezahlt wird- das nicht auf die Reihe bekommt, ist geradezu abenteuerlich!

Es wird ja lächerlich, wenn sich die FWG nach jeder GR-Sitzung an die Rechtsaufsicht wenden müsste. Denn in geordneten Landkreisen schreitet die Rechtsaufsicht von sich aus ein, weil sie ja die Rechtsaufsicht ausübt!

 

Den Leserbrief von Gemeinderat Burkhardt

am 25.03.2017 im Reichenhaller Tagblatt muss man nicht weiter kommentieren. Denn wer unfehlbar ist, wer sich noch nie geirrt hat, wer sich immer an alle Gesetze und Verordnungen hält -so wie die Gemeindeverwaltung von Bayerisch Gmain- der muss auch einmal gefasste Beschlüsse nie wieder hinterfragen.

 

Die Gemeinderäte sollen sich an Beschlüsse halten und nicht immer nachfragen und Änderungen verlangen

Das sollte wohl der essentielle Inhalt dieser Berichterstattung vom 23.03.2017 im Reichenhaller Tagblatt sein. GRM Burkhardt regte an, dass der Parkplatz am Bergkurgarten doch nicht geteert werden sollte. Es tat sich ein Sturm der Entrüstung auf, angefangen bei 1. Bürgermeister Hawlitschek. GRM Langgartner fand es gar ekelhaft, dass Beschlüsse nicht einfach so umgesetzt werden wie es beschlossen wurde, "dann werden wir ja nie fertig", so seine Meinung. Dass den 1. Bürgermeister seit Jahren der Beschluss des Gemeinderates "im Januar oder Februar die Bürgerversammlung abzuhalten" überhaupt nicht interessiert, wurde dazu von GRM Wein angesprochen. Der 1.Bürgermeister ist sich anscheinend auch nicht bewusst, dass er damit den Gemeindebürgern ihr Mitberatungsrecht nach Artikel 18 der Bayerischen Gemeindeordnung verwehrt.

 

Unser Bahnhof soll ausgebaut werden!

Ja, wie im Reichenhaller Tagblatt am 22.03.2017 geschildert, verlas Bürgermeister Hawlitschek ein Schreiben Der Deutschen Bahn Station & Service, dass der Bahnhof in Bayerisch Gmain ausgebaut wird. Wir wollten schon immer wieder Bahnhof werden, was der Haltepunkt Bayerisch Gmain ja einmal war. Aber da man die Gleise abgebaut oder zugeschüttet hatte, und die Signaltechnik abgebaut wurde, sind wir kein Bahnhof mehr.

Und wer sollte den Unterschied besser kennen, als die Deutsche Bahn!

2017 soll jedenfalls mit dem Bahnsteig begonnen werden, kurz danach (in Bahnzeiten gedacht) wird ja dann der Bahnhof ausgebaut werden, oder?

 

Eine recht heitere Gemeinderatssitzung am 20.03.2017

Die Behandlung des Verkehrskonzeptes für das Berchtesgadener Land durch die Gemeinderäte war wirklich nicht so trocken und nüchtern, wie es im Reichenhaller Tagblatt geschildert ist. War noch beim Antrag von GRM Burckhardt mit aller Macht und krätiger Stimme darauf verwiesen worden, dass Beschlüsse -auch Mehrheitsbeschlüsse- zu vollziehen sind, hatten einige Gemeinderäte das bei der Bearbeitung des Verkehrskonzeptes aus den Augen verloren.

GRM Renoth wollte das nicht ganz so hart formulieren wie GRM Langgartner, denn außer ihm gibt es ja noch drei neu gewählte Gemeinderäte, die haben möglicherweise die letzten Jahre im Ausland verbracht und kennen deshalb den ablehnenden Beschluss zum Kirchholztunnel vom April 2013 nicht. Jedes Verständnis fehlt ihm allerdings bei dem Eintrag "Büstra verhindern" (Bahnüberganssteuerungsanlage hier erläutert). Jeder Gemeinderat weiß, dass eine Erschließung der Anwohner hinter dem Bahnübergang Schmölzl über Bayerisch Gmain nicht möglich ist, und dazu ein eindeutiger Beschluss gefasst wurde. So weit bekannt, hat der Stadtrat von Bad Reichenhall auch eine Erschließung der Reichenhaller Liegenschaften über Bad Reichenhall abgelehnt. So dass als einzige Lösung diese BÜSTRA bleibt. Die übrigens vom BMVI schon vor zwei Jahren vollmundig angekündigt wurde. Aber der Beamte ist wohl in den Ruhestand gefallen, und hat alle Unterlagen dazu mitgenommen. Es waren dann auch noch wirkliche Kracher angeführt, wie ein LKW-Parkplatz am Friedhof, oder dass die BfA (jetzt DRV-Bund) einen LKW-Parkplatz bauen sollte. Die Mehrheit hat recht kräftig darüber gelacht. So kann man diesen Fragebogen nicht abgeben, meinten GRM+MdL Kaniber und GRM Binder unisono, da macht man sich ja lächerlich.

 

Da ist sie wieder, die Landesgartenschau(-Bewerbung) in Bad Reichenhall

Nachdem noch vor und zur Stadtratsitzung Anträge vorbereitet wurden, um die Bewerbung für 2022 auf keinen Fall zu beschließen, hat Unternehmer Max Aicher dann doch alle überzeugt, dass man das Thema auf Samstag verschieben sollte, um mit den neuen Gegebenheiten zu einem anderen Beschluss zu kommen. "Die Stadt geht keine Verpflichtungen ein" liest man dazu am 20.01.2017 im Reichenhaller Tagblatt. Es hat sich zwar an den Fakten kaum etwas geändert, aber nun bürgt ja die Predigtstuhlbahn und damit Max Aicher für einen eventuellen Verlust, da sollten doch Fakten keine Rolle spielen?!